|
Studien
Studie zur Arthrosetherapie mit Orthokin Gemeinsame Pressestelle von Universitätsklinikum Düsseldorf und Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Düsseldorf, 31.05.2005:
Körpereigenes Protein bessert signifikant Arthrosesymptome Heinrich-Heine-Universitt stellte Studienergebnisse von rund 400 Patienten vor
Die weltweit erste körpereigene Arthrosetherapie ist in einer groß angelegten Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersucht worden. Patienten mit Arthrose im Kniegelenk wurde ein aus dem eigenen Blut gewonnenes Protein in das kranke Gelenk gespritzt. Professor Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf, und Studienleiter Privatdozent Dr. Axel Baltzer, niedergelassen im Zentrum für Molekulare Orthopädie/ Gemeinschaftspraxis Königsallee (Düsseldorf), stellten die Ergebnisse in Düsseldorf vor. „Im Vergleich zur Injektion von Hyaluronsäure und Placebo zeigte sich ein deutlich größerer Behandlungserfolg bei der Orthokin-Therapie“, fasste Baltzer die Ergebnisse zusammen.
Studie zur Wirbelsäulentherapie mit Orthokin Ruhruniversität Bochum, 14.07.2004: Körpereigenes Protein lindert Rückenschmerz nachhaltig - Nebenwirkungsfreie Alternative zum Kortison
An der Orthopädischen Klinik der Ruhruniversität Bochum wurde eine randomisierte, prospektive, doppelblinde klinische Studie zur Therapie von radikulären Lumbalsyndromen mit Orthokin durchgeführt. Die Studie umfasste 84 Patienten, die drei Behandlungsvarianten zugeteilt wurden. Eine Gruppe wurde mit 10 mg Cortison, die zweite mit 5 mg Cortison und die dritte mit Orthokin behandelt. Die Studienteilnehmer wurden im Abstand von ein, zwei und sechs Wochen sowie drei und sechs Monaten nach der ersten Injektion befragt und nachuntersucht.
Die Ergebnisse
In den ersten sechs Wochen ließ sich zwischen den Therapieformen kein Unterschied in der Schmerzreduktion nachweisen. Alle befragten Patienten gaben eine deutliche Linderung ihrer Schmerzen an: Zwischen 70 und 80 Prozent der Teilnehmer gaben ihre Schmerzintensität mit unter 50 auf der Visuellen Analogskala. Die Skala reicht von 0 = schmerzfrei bis 100 = stärkster vorstellbarer Schmerz. Es zeigte sich kein Unterschied in der Wirkung bei der Verabreichung von 5 mg oder 10 mg Cortison. Es traten keine gravierenden Nebenwirkungen auf, die auf die Substanzgabe zurückzuführen waren.
Wirksame Alternative zu Cortison
Drei Monate nach der ersten Injektion zeigte sich ein deutlich positiver Effekt in der Orthokingruppe: Patienten, welche drei Injektionen mit Orthokin erhalten hatten, gaben eine weitere Schmerzreduktion an, während die anderen beiden Cortisongruppen bereits wieder über verstärkte Schmerzen klagten. Der positive Effekt war in der Orthokingruppe auch sechs Monate nach der ersten Injektion noch zu beobachten: 81,3 Prozent der Patienten gaben unter 50 auf der Schmerzskala an, die Hälfte von ihnen war beschwerdefrei (unter 10). Bei den Cortisongruppen gaben je rund 70 Prozent einen Wert unter 50 an, und je ca. ein Drittel von ihnen waren beschwerdefrei. Diese Ergebnisse sind für Fachkreise wie Patienten von großem Interesse, denn mit der Studie konnte erstmals nachgewiesen werden, dass Orthokin eine wirksame, sehr gut verträgliche Alternative zu Cortison darstellt.
|